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Agynamix Invoicer v1.7.1 Versionshinweise

v1.7.1 stärkt die finanzielle Korrektheit von Rechnungen, Korrekturen, Stornierungen und Mahnungen. Dazu kommen Kundenrabatte, SMB-Archive und robustere Client-Server-, E-Mail- und E-Rechnungsabläufe.

Mit v1.7.1 konzentriert sich AGYNAMIX Invoicer auf einen Bereich, in dem kleine Unklarheiten schnell große Folgen haben: die finanzielle Korrektheit von Rechnungen, Korrekturen, Stornierungen und Mahnungen. Veröffentlichte Belege greifen konsistenter auf eingefrorene Finanzdaten zurück, Zahlungen und interne Verrechnungen bleiben klarer getrennt, und vollständige Stornierungen berücksichtigen die gesamte Rechnungsfamilie.

Daneben bringt das Release Kundenrabatte als dokumentweiten Nachlass, SMB-Speicher für zentral verwaltete Archive sowie robustere Client-Server-, E-Mail- und E-Rechnungsabläufe.

Highlights

Finanzielle Abläufe und Stornierungen verlässlicher

  • Rechnungen, Korrekturen, Zahlungen, Skonto und Verrechnungen verwenden jetzt klarer abgegrenzte, eingefrorene Finanzdaten.
  • Damit bleiben veröffentlichte Belege unverändert, und Beträge werden in Folgeabläufen nicht versehentlich doppelt angerechnet.
  • Eine Vollstornierung schließt die gesamte Rechnungsfamilie kontrolliert ab und berücksichtigt dabei auch frühere Korrekturen.
  • Echte Erstattungsansprüche werden von internen Verrechnungen unterschieden, sodass beide Vorgänge nachvollziehbar bleiben.
  • Das Dashboard bezeichnet Zahlungseingänge nun präziser und ordnet sie nach Wertstellungsdatum ein, statt sie als Umsatz auszuweisen.

Mahngebühren und Zahlungsverteilung nachvollziehbar behandeln

  • Mahngebühren werden in einem eigenen Abschnitt erfasst und transparent in weitere Mahnstufen übernommen.
  • Beim Erfassen einer Zahlung zeigt Invoicer, wie der Betrag auf die eigentliche Rechnungsforderung und offene Mahngebühren verteilt wird.
  • Bei deutschen Belegen kann eine abweichende Tilgungsbestimmung berücksichtigt werden.
  • Mehrdeutige Teilzahlungen für österreichische und schweizerische Belege werden nicht stillschweigend einer Forderung zugeordnet.
  • Steuerbehandlung, Stornierung und Abschluss einer Mahnfamilie werden konsistenter geprüft.

AGYNAMIX Invoicer empfiehlt weiterhin keinen pauschalen Mahngebührenbetrag und entscheidet nicht, ob eine konkrete Gebühr rechtlich durchsetzbar ist. Die neue Logik macht die Erfassung und Verarbeitung nachvollziehbarer, ersetzt aber keine rechtliche Prüfung.

SMB-Archiv für zentrale Installationen

  • Das Archiv kann jetzt einen SMB-Netzwerkpfad über eine UNC-Adresse verwenden, einschließlich Unterordnern.
  • Falls Zugangsdaten erforderlich sind, können sie im geschützten Passwortspeicher hinterlegt werden.
  • Der Einrichtungsassistent testet die konkrete Verbindung, bevor die Konfiguration gespeichert wird.
  • Bestehende Archive können zwischen lokalem Speicher, S3 und SMB migriert werden; Konflikte und unsichere Pfade werden dabei abgewiesen.
  • Für Terminalserver und administrierte Installationen lassen sich neben dem App-Datenverzeichnis auch Lizenzmetadaten und Recovery-Key-Datei gezielt auf stabile, maschinenweite Pfade legen.

Kundenrabatte als dokumentweiter Nachlass

  • Kundenrabatte sind jetzt in der Oberfläche verfügbar und werden als eigener Netto-Nachlass auf die betroffenen Umsatzsteuergruppen verteilt.
  • Die Preise einzelner Positionen bleiben dabei unverändert; der Rabatt wird stattdessen auf Dokumentebene nachvollziehbar ausgewiesen.
  • Beim Veröffentlichen wird der Rabatt gemeinsam mit den übrigen Finanzdaten eingefroren.
  • Vorschau, PDF, E-Rechnung, Korrektur und Stornierung verwenden dadurch dieselbe Berechnungsgrundlage.

Sichererer Client-Server-Betrieb und schnellere Synchronisation

  • Client und Host prüfen vor geschützten Abläufen, Onboarding und Synchronisation, ob ihre App-Versionen miteinander kompatibel sind.
  • Änderungen auf dem Host werden unmittelbarer über Synchronisationsereignisse verarbeitet.
  • Dokumentstatus, Zahlungen, Korrekturen und Konfigurationen gelangen zuverlässiger in die lokale Client-Ansicht.
  • Die regelmäßige Synchronisation bleibt als zusätzlicher Rückfallpfad erhalten.

Weitere Verbesserungen

E-Mail-Versand und Audit-Protokoll

  • E-Mail-Ereignisse sind mit dem zugehörigen Verkaufsdokument verknüpft; das Dokument lässt sich direkt aus dem Audit-Protokoll öffnen.
  • Der Host versendet keine E-Mail, wenn erforderliche archivierte Anhänge fehlen.
  • Tritt nach erfolgreicher SMTP-Annahme ein Fehler beim Audit-Protokoll auf, gilt die Nachricht als zugestellt mit Warnung. So wird kein unsicherer erneuter Versand angestoßen.
  • Das Erzeugen einer EML-Datei wird als Vorbereitung für ein externes E-Mail-Programm protokolliert und nicht mit einem bestätigten Versand gleichgesetzt.

E-Rechnung, PDF und Belegdetails

  • E-Rechnungsprüfungen berücksichtigen Korrekturrechnungen, Zahlungsdaten, Umsatzsteuerkategorien und Profilkombinationen genauer.
  • Widersprüchliche XML-Ausgaben werden blockiert, statt eine strukturell unplausible E-Rechnung weiterzugeben.
  • PDF-Vorschauen stellen Kundenrabatte, Umsatzsteuerwerte und Mahngebühren klarer dar.
  • Korrekturrechnungen nennen zusätzlich das Datum der Ursprungsrechnung.

Bedienung im Alltag

  • Bilder aus der Bildbibliothek lassen sich per Doppelklick oder über das Vorschau-Symbol in einer größeren, auflösungsabhängigen Ansicht öffnen.
  • Mahnstufen, Skonto-Prüfungen, Adressfelder und Navigationswege wurden verständlicher gestaltet.
  • Wenn eine längere Skontofrist es erfordert, wird das Rechnungsziel automatisch passend verlängert.

Insgesamt schärft v1.7.1 weniger einen einzelnen isolierten Prozess als das Zusammenspiel mehrerer finanzkritischer Abläufe. Rechnungsfamilien, Zahlungen, Gebühren, Rabatte und Ausgaben in PDF oder E-Rechnung greifen damit konsistenter auf dieselben nachvollziehbaren Daten zurück.

Wenn Du AGYNAMIX Invoicer praktisch ausprobieren willst, findest Du die Anwendung hier: AGYNAMIX Invoicer.

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